Artgerechte Fütterung für Hunde und Katzen ist immer weiter verbreitet und zur Zeit sogar wegen Antibiotika und multiresistenten Keimen im Frischfleisch in den Medien stark vertreten.

Studien der Universität Zürich lassen aufhorchen. (Artikel in der Tierwelt)

Jedoch soll niemand deshalb schon voreilig auf Fertigfutter umstellen oder sich vom Frischfüttern abhalten lassen.

Wer einige Hygienevorkehrungen trifft, auf die Herkunft des Fleischs achtet und die Menues sogar selber herstellt, kann auch weiterhin sein Tier artgerecht ernähren.

 

Seinen Hund oder Katze richtig zu ernähren ist nicht so schwierig wie oft behauptet wird. Auch im Internet kursieren unzählige Gerüchte und Irrmeinungen.

 

Selbstverständlich macht es Sinn, sich vor dem Umstellen von Fertigfutter auf Frischfleisch genau über die artspezifischen Eigenheiten von Hund und Katze zu informieren.

Dass eine Katze nicht mit den gleichen "Zutaten" wie Hunde gefüttert werden kann, ist dem Unterschied der beiden Spezies zu verdanken. Katzen und Hunde gehören in die Ordnung der Raubtiere. Wobei Katzen reine Fleischfresser (Carnivora) und Hunde Allesfresser (Omnivoren) sind.

Diesem Unterschied muss auch in der Fütterung rechnung getragen werden.

 

Allgegenwertig ist bei Hunde- und Katzenhalter leider das Trockenfutter. Dies entspricht nicht annähernd dem Verdauungstrakt unserer Haustiere. Gerade bei Katzen trägt das ständige  zur Verfügung stehende Trockenfutter zur Bildung von Harnsteinen und Niereninsuffizienz bei.

 

Bei Hunden ist eine Umstellung auf Frischfleisch meist absolut kein Problem, die Tiere wissen was für sie gesund ist. Katzen sind da oftmals etwas schwierieger zu Überzeugen. Das hängt damit zusammen, dass in den Fertigfuttermitteln "Lockstoffe" verwendet werden, damit unsere Samtpfoten den darin enthaltenen Müll auch fressen.

Es gehört also gerade bei Katzenhaltern nicht nur das Wissen über die artspezifischen Eigenheiten zum Einmaleins der Fütterung, sondern auch die Überzeugung das Richtige zu tun und etwas Durchhaltewille!

 

Ich begleite Sie gerne auf dem Weg in eine artgerechte, gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ihres Lieblings.

Als ich vor ca. 13 Jahren damit angefangen habe, wurde ich von vielen belächelt oder gar schief angeschaut und nur sehr wenige hatten schon vom "B.A.R.F." en gehört. Zum Glück unserer Haustiere ist dies in der Zwischenzeit bereits so verbreitet, dass kaum ein Hundehalter nicht weiss wovon wir sprechen. Das ist gut so!