Ein Tier im Sterbeprozess zu begleiten ist eine Erfahrung, die ich jedem Halter und Therapeuten wünsche. Es ist ein sehr intimes, wunderbares, umfassendes und individuelles Erlebnis.

Liebe, Glück, Geborgenheit, Trauer und Schmerz gehören dazu. Aber auch Freude und Anerkennung finden in der Zeit des Loslassens und der Ablösung Platz.

 

Sein geliebtes Tier "gehen zu lassen", das Sterben mitanzusehen, es auszuhalten gehört am Ende eines jeden Lebens dazu.

 

Der Prozess des Sterbens wird, nach Thibetischem Totenbuch, in fünf Wandlungsphasen eingeteit:

Feuer, Luft, Erde, Wasser, und Äther (Raum)

Die fünf Elemente lösen sich nacheinander auf. Dabei kann einmal das Wasser in den Vordergrund treten, danach das Feuer, zueinem späteren Zeitpunkt wieder das Wasser und danach die Luft. Es gibt keine Regel und der Prozess des Auflösens der Elemente kann Wochen, sogar Monate dauern.

Sobald sich das letzte Element aufgelöst hat, stirbt das Tier.

Der "Innere Atem" jedoch braucht etwa 1-2 Tage, bis er zum Stillstand kommt. Deshalb ist es wichtig, dass mit einer Kremation oder Bestattung einige Tage abgewartet wird.